Hallo Yesa, was gibt es Neues bei den chinesischen Hybridfahrzeugen?
Der Ölpreis ist im März aufgrund des Iran-Krieges stark gestiegen, die Kaufsteuer wurde gesenkt und großvolumige Hybrid-Elektrofahrzeuge (Zusammens) sind aufgetaucht. Chinesische Autohersteller sind endlich in den Markt für Hybridfahrzeuge eingetreten.

Die erwarteten Energieschwankungen im Jahr 2026 haben chinesischen Autoherstellern neue Möglichkeiten eröffnet. Geely, Changan, Great Wall und Chery haben ihre Investitionen in Hybridfahrzeuge (HEVs) gleichzeitig erhöht. Changan verfügt über den Blue Whale Super Engine, und Great Wall nutzt die Guiyuan-Plattform zur Vernetzung von HEVs und Plug-in-Hybridfahrzeugen (PHEVs). Damit schließen sie eine Lücke, die bisher übersehen wurde: Sie bieten zwar kein Plug-in-Hybrid-System, aber ein möglichst nah am Fahrgefühl von Elektrofahrzeugen.

Am 13. April wurde Geelys intelligenter Hybridantrieb i-HEV vorgestellt. Der Kraftstoffverbrauch liegt bei nur 2,22 Litern pro 100 Kilometer. Die Batterie ist in zwei Kapazitäten erhältlich: 1,38 kWh und 1,83 kWh. Sie unterstützt eine Entladung mit 60C und zeichnet sich durch schnelles Laden und Entladen aus. Damit erfüllt sie die Anforderungen an hohe Leistung und lange Lebensdauer im HEV-Betrieb. Die Zyklenlebensdauer beträgt bis zu 50.000 Ladezyklen (bei niedriger Entladerate). Die Batterie wird mit einer 15-jährigen Garantie geliefert.
(1.) Die Zeit für HEV ist nun endgültig gekommen.
Die Kaufsteuer wurde von „vollständiger Befreiung“ auf „Halbierung“ geändert, die Reichweitenschwelle für Plug-in-Hybridfahrzeuge (PHEV) wurde deutlich angehoben; 100 Kilometer sind nur der Ausgangspunkt; tatsächlich müssen 150–250 Kilometer erreicht werden, um wettbewerbsfähig zu sein. Gleichzeitig sind die Versicherungskosten für Fahrzeuge mit alternativen Antrieben gestiegen, wodurch sich der Kostenvorteil verringert hat.

Zu diesem Zeitpunkt wurde die Position von Hybridfahrzeugen sofort deutlich: Ohne Ladestation, ohne Änderung der Nutzungsgewohnheiten – einfach tanken und losfahren, und dabei kann der Kraftstoffverbrauch immer noch 30 % niedriger sein als bei Verbrennern. Zudem begannen sich viele Nutzer nach acht Jahren Sorgen um die Batterie zu machen. Einige, die ursprünglich Elektrofahrzeuge in Betracht gezogen hatten, wandten sich nun einer zuverlässigeren Alternative zu.
Früher hatten Hybridfahrzeugbatterien meist eine Kapazität von unter 2 kWh, vor allem um Kraftstoff für den Verbrennungsmotor zu sparen. Mittlerweile erreichen sie über 5 kWh, und die Logik hat sich geändert. Im Stadtverkehr kann das Fahrzeug länger elektrisch fahren, der Verbrennungsmotor schaltet sich erst später zu, was zu deutlich mehr Ruhe und Laufruhe führt. Beim Beschleunigen kann der Elektromotor weiterhin Leistung abgeben, wodurch sich das Fahrgefühl dem eines reinen Elektrofahrzeugs annähert. Auch das Parken hat sich verändert. Klimaanlage, Musik und der große Bildschirm können über einen gewissen Zeitraum genutzt werden, ohne dass der Motor ständig gestartet werden muss.

Ähnlich wie SVOLT (BeeHive) Energy, das eine Batteriekapazität von 3,6 bis 7,3 kWh und eine Batterielebensdauer von 40.000 Ladezyklen erreicht, hat Geely i-HEV den Kraftstoffverbrauch im entkoppelten Zustand von 4 auf 3 Liter reduziert und gleichzeitig intelligente Kabinen- und autonome Fahrfunktionen integriert. Die bisherigen Erfahrungen, die ausschließlich rein elektrischen Fahrzeugen und Fahrzeugen mit Reichweitenverlängerung vorbehalten waren, verlagern sich nun hin zu Hybridfahrzeugen.
2) Nicht nur Technologie, sondern auch Gewinne und die Globalisierung
Für Autohersteller ist dieser Weg auch "berechenbarer".
Der Batterieverbrauch ist wesentlich geringer als bei Plug-in-Hybridfahrzeugen und reinen Elektrofahrzeugen, was zu einem deutlich geringeren Kostendruck, besser kontrollierbaren Gewinnmargen und der Möglichkeit führt, die gesammelten Erfahrungen bei der Integration von Motor und Fahrzeug weiterhin zu nutzen.

Auf dem globalen Markt betrachtet, hat sich das Hybridfahrzeug als ausgereiftes Modell bewährt. Es besteht kein Bedarf an Nutzerschulungen, und in vielen Regionen ist die Ladeinfrastruktur noch nicht flächendeckend ausgebaut. Steigende Ölpreise führen zu einer höheren Nachfrage.
Im Jahr 2025 erreichten Chinas Autoexporte 8,32 Millionen Einheiten. Im Jahr 2026, als die Ölpreise weiter stiegen, nahm die Akzeptanz von Hybridfahrzeugen in Europa, Mittel- und Südamerika sowie Südostasien rasant zu.
Die Strategien der chinesischen Autohersteller sind ebenfalls einfach: Sie übertragen ihre Kompetenzen in den Bereichen Elektrifizierung und Intelligenz und nutzen bessere Kabinendesigns und umfassendere autonome Fahrfunktionen, um ein Fahrzeug zu schaffen, das „kein Aufladen benötigt, aber dennoch sehr funktional ist“.
Letztendlich wurde das Marktsegment der Hybridfahrzeuge (HEV) vom Markt selbst bestimmt. Reine Elektrofahrzeuge, Plug-in-Hybride und HEV werden noch lange nebeneinander existieren und jeweils unterschiedliche Kundengruppen ansprechen. Japanische Marken verfügen über umfangreiche Erfahrung in der HEV-Technologie. Chinesische Marken müssen zwar ihre Zuverlässigkeit und ihren langfristigen Ruf verbessern, haben aber in puncto Technologie bereits einen eigenen Vorsprung.









